Allergien bei Babys – das können Eltern tun

Bildquellenangabe: Salih Ucar  / pixelio.de

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Allergien treten nicht nur bei Erwachsenen auf – auch Babys, Kinder und Jugendliche sind immer häufiger davon betroffen. Schätzungen zufolge kommt jedes dritte Baby heutzutage mit einer „atopischen Veranlagung“, sprich einem erhöhten Allergierisiko, auf die Welt. Zu den häufigsten Allergien, die bereits im Kindesalter entstehen, gehören Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien.

Richtige Ernährung für Babys mit erhöhtem Allergierisiko

Wenn in der Familie bereits Allergien bestehen, ist die Chance, dass der Nachwuchs eine Allergie entwickelt, deutlich höher. Natürlich sind auch Babys, die keine familiären Vorbelastungen haben, nicht vor Allergien geschützt. Um das Allergierisiko zu verringern, ist es wichtig, das Kind natürlich und altersgerecht zu ernähren. In den ersten 4 bis 6 Monaten sollte das Baby ausschließlich gestillt werden, um das kindliche Immunsystem und den Darm zu stärken. Mütter, die nicht voll stillen können, sollten ihren Babys HA-Nahrung (hypoallergene Nahrung) verabreichen. Besteht eine Intoleranz gegen Laktose oder Kuhmilch, kann man sich vom Kinderarzt Spezialnahrung verschreiben lassen. Auf Soja- und Ziegenmilch sollte jedoch verzichtet werden, da sie im Verdacht stehen, Allergien auszulösen.

Allergien richtig erkennen

Leidet das Baby unter Beschwerden wie Asthma, Schnupfen, Ekzemen, Hautausschlag oder Magen-Darm-Beschwerden, sollte man sich zwecks Anamnese an einen Arzt wenden. Um herauszufinden, wogegen das Baby allergisch ist, werden verschiedene Maßnahmen und Untersuchungen durchgeführt:

  • Allergietagebuch. Durch das Führen eines Allergietagebuchs kann man erkennen, wann und wie häufig die Beschwerden auftreten. Somit ist es möglich, die auslösenden Stoffe/Tätigkeiten/Situationen schneller zu identifizieren.
  • Hauttest. Ein Hauttest wird beim Arzt durchgeführt und hilft dabei, allergene Stoffe ausfindig zu machen. Besteht z.B. eine Allergie gegen Gräser, reagiert das Baby mit Hautausschlag, wenn es mit dem allergenen Stoff in Berührung kommt.
  • Bluttest. Ärztliche Bluttests können ebenfalls dabei helfen, Allergien zu identifizieren. Dabei wird zwischen serologischen Test und Provokationstests unterschieden. Bei serologischen Bluttests werden die Antikörper im Blutserum bestimmt; Provokationstests dienen dazu, eine allergische Reaktion des Immunsystems auszulösen und dadurch die allergenen Stoffe zu bestimmen.

Allergiekunde für junge Mütter – so geht man mit der Allergie seines Babys um 

Sobald das Baby mit einer Allergie diagnostiziert wurde, sollte man versuchen, es so gut wie möglich vor den allergenen Stoffen zu schützen. Das ist jedoch leichter gesagt, als getan: Viele Allergene (z.B. Hausstaub, Pollen, Tierhaare) lassen sich im Alltag schwer meiden. Wichtig ist, dass man die Beschwerden seines Kindes ernst nimmt und alles dafür tut, um die Allergie-Symptome abzuschwächen. Bei den meisten Allergien ist es möglich, Hyposensibilisierungen bzw. medikamentöse Therapien durchzuführen. Schwerwiegende Allergien wie z.B. Asthma bronchiale und Heuschnupfen sollten unbedingt behandelt werden, da sie ansonsten zu starken gesundheitlichen Einschränkungen führen können. Bevor man sich für eine Behandlungsmethode entscheidet, sollte man einen Facharzt konsultieren. Dieser wird entscheiden, wie schwer die Allergie ist und welche Therapien den gewünschten Erfolg bringen können. Im Internet findet sich ein interessanter Artikel bei baby-walz.de – perfekt für alle, die nähere Informationen zu den einzelnen Allergien erhalten möchten.

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